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Goyatz am Schwielochsee

Der erstmals im Jahr 1430 unter dem Namen Gowinczk erwähnte Ort Goyatz liegt direkt vor den Toren des Spreewaldes an der Südspitze des Schwielochsees.

Besonders stolz ist Goyatz darauf, das Prädikat “Staatlich anerkannter Erhohlungsort”  tragen zu dürfen. Hierdurch ist Goyatz auch über die Grenzen des Landes Brandenburg bekannt geworden. Von Goyatz aus starten Dampferfahrten über den See.

Der Schwielochsee zählt zu den schönsten Wassersportrevieren der Lausitz und hat bisher vielen Generationen herrliche Segelerlebnisse ermöglicht. Die Spree berührt den See an seiner Nordspitze, nachdem sie den Spreewald verlassen hat und Richtung Berlin weiterfliesst. Angler wissen Aal, Barsch, Blei, Karpfen, Hecht und Zander aus dem See zu schätzen.

Ich würde mich über interessante Links und / oder detaillierte Beschreibungen über Erlebnissen am Schwielochsee von Anglern beziehungsweise Anglerverbände freuen. Sie können dazu meinen Formmailer benutzen. Ich würde auch gerne einen Gegenverweis setzen. Ich freue mich auf interessante Erlebnisse und bedanke mich bereits im Voraus.

Die Cottbus-Schwielochsee Eisenbahn (1846-1879)

Güter und Handelswaren, die an den Ostsee- und Nordseehäfen ankamen, wurden über die Oder, die Havel bis zum Schwielochsee in der Regel mit Kähnen transportiert. Das Problemstück bildete die Weiterverfrachtung nach Cottbus. So war es nur möglich, die Transporte per Pferdefuhrwerk durchzuführen. Dabei galt es die schlecht befestigten Straßen und Wege nach Cottbus zu überwinden. Namhafte Handelsunternehmer aus Cottbus setzten sich für den Ausbau einer Eisenbahnstrecke ein und ließen hierfür ein umfassendes Schriftstück fertigen, welches einem Cottbuser Komitee als Grundlagenmaterial vorgelegt wurde.

Nachdem sich auch König Friedrich Wilhelm IV bei einem Besuch der Stadt Cottbus wohlwollend zur Cottbus-Schwielochsee Eisenbahn aüßerte, wurde am 18.08.1844 die Genehmigung zum Bau der Bahn erteilt. Zur Finanzierung des Projektes wurde eine Aktiengesellschaft gegründet. Da die finanziellen Mittel jedoch beschränkt waren, wurde anstelle einer dampfbetriebenen Eisenbahn eine pferdebetriebene Bahn gebaut.

Am 24.06.1846 nahm die Bahn ihren Betrieb auf. Die Strecke war 31,63 km lang und verlief von Cottbus über Byhlen und Butzen nach Goyatz, zum Bahnhof am Schwielochsee. Nun konnten die Waren transportiert werden. Hierfür standen 50 Güterwagen bereit. Personen wurden nur vereinzelt transportiert.

Durch den Einsatz einer zu diesem Zeitpunkt bereits veralteten Pferdebahn war das Projekt von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Der ursprüngliche Plan, die Strecke bis Berlin und bis Wien zu erweitern scheiterte, da die gebauten Dämme der Belastungen nicht standhielten. Neue Technik hielt ihren Einzug. So wurden neue Eisenbahnverbindungen von Cottbus nach Görlitz und nach Frankfurt errichtet. Dadurch gingen die Transportaufträge für die Cottbus-Schwielochsee Eisenbahn stark zurück. Im Jahr 1865 wurden noch 357 Lastkähne in Goyatz abgefertigt im Jahre 1878 nur noch 75. Aus diesem Grund beschloß die Generalversammlung am 21.11.1878, den Betrieb einzustellen.

 

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