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Angelparadies Oder- Spree- Seengebiet
Er ist mit seinen stolzen 1100 Hektar zwar etwas kleiner als der Scharmützelsee in der
Nachbarschaft, aber immerhin ist der Schwielochsee damit der zweitgrößte See Brandenburgs. Seine
Größe entspricht immerhin noch 1333 Fußballfeldern! Dass in so einem großflächigen See eine Menge
Fisch zu fangen ist, liegt auf der Hand. Der Schwielochsee bietet wie sein großer Bruder die
komplette Fischpalette von A bis Z.
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Mit einer Durchschnittstiefe von drei Metern ist der Schwielochsee aber wesentlich leichter
zu beangeln. Dies gilt insbesondere auch für Uferangler. Maximale Wassertiefen bis zu sieben
Metern finden Sie nur in der Fahrrinne des Schwielochsees, die mit Bojen markiert ist.Der
nährstoffreiche See mit seinem trüben Wasser und überwiegend festem Grund erlaubt allen
Fischarten rasches Wachstum und das Erreichen auch kapitaler Gewichte. Im schmalen Nordteil,
am Übergang zum Glower See, stehen auf engem Raum zum Teil extrem viele Reusen verschiedener
Fischer - diesen Bereich sollten Angler besser meiden. |
Zander
Aufgrund des trüben Wassers gibt es im Schwielochsee ein sehr gutes Zandervorkommen. Das
Durchschnittsgewicht der Stachelritter liegt um die vier Pfund. Kapitale Zander bis über 20
Pfund springen einem zwar nicht in den Kescher, werden aber jedes Jahr gefangen! Der
Schwielochsee fällt Richtung Süden hin langsam auf sieben Meter ab, im Südosten des Sees ist der
Untergrund vorwiegend kiesig und damit top für Zander. Nach Westen hin wird der Schwielochsee
zunehmend flacher und der Grund wird modriger. Faustregel am Schwielochsee: Im Sommer Zander vom
Boot aus im Südostbereich auf helle Twister angeln; im Spätsommer und Herbst vom Ufer und Boot
in den flacheren Uferregionen besser einen Versuch mit toten Köderfischen starten. |
Aal
Da die Spree im Norden bei Glowe in den Schwielochsee einläuft, gibt es ein gutes, natürliches
Aalvorkommen. Die insgesamt sieben Fischer am Schwielochsee besetzen den See zusätzlich jedes
Jahr mit mehreren Zentnern halbpfündiger Aale. Im Schnitt wiegen die mit der Angel erbeuteten
Seeschlangen um die 300 Gramm. Es wurden aber auch schon Exemplare bis zu sechs Pfund gefangen!
2002 hatte ein Schwielochseefischer einen Wahnsinns-Aal von über neun (!) Pfund in seiner Reuse.
Das lässt auch für die Zukunft hoffen. Am besten beißen die Aale hier auf Köderfisch und
Tauwurmbündel vom Frühjahr bis in den Herbst hinein, vorwiegend in der Nacht oder bei
auflandigen, mittleren Winden. |
Karpfen
Das nährstoffreiche Wasser des Schwielochsees lässt die Bartelträger rasch wachsen. Fische um die
40 Pfund wurden schon öfters gelandet, Spiegel- und Schuppenkarpfen bis 30 Pfund sind nach ein
paar Tagen Anfüttern immer mal drin. Das Durchschnittsgewicht mit zehn Pfund liegt deutlich
höher als in den umliegenden Seen. Als Köder werden vorwiegend Boilies und Frolic eingesetzt.
Einheimische fangen übrigens auch mit Kartoffeln sehr große Karpfen. |
Hecht
Freund Esox ist im Schwielochsee gut vertreten. Wahre Kapitale sind allerdings nicht zu erwarten.
Mit einem Durchschnittsgewicht von vier Pfund landet der Hecht eindeutig an zweiter Stelle
hinter dem Zander. Wer gezielt auf Hecht vom Ufer aus angeln möchte, sollte vor allem in der
Spree und ihrem Altarm bei Sawall im nordwestlichen Teil des Schwielochsees mit Köderfisch oder
großen Spinnern und Wobblern sein Glück versuchen. Vom Boot aus lassen sich Hechte gut auf
Kunstköder an der schilfreichen Westseite des Sees erbeuten. Die beste Fangzeit erstreckt sich
vom Frühjahr bis in den späten Herbst hinein. |

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