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Der Naturpark "Schlaubetal"
, der nur 15km von unserer Pension entfernte Naturpark Schlaubetal
können wir mit gutem Gewissen als Ausflugsziel für eine ausgedehnte und erholsame Rad -tour, -
wanderung oder -trip empfehlen. Diese Perle der Natur die im Land Brandenburg, östlich der Hauptstadt Berlin
, inmitten des Landkreises Oder- Spree, nahe der Kreisstadt
Beeskow befindet sich rund um das schönste Bachtal Brandenburgs der Naturpark
"Schlaubetal". Knapp 20 Kilometer müssen die klaren Wasser der Schlaube zurücklegen, um vom
Quellgebiet südlich des Wirchensees durch eine romantische Landschaft in den Großen Müllroser
See zu gelangen. Jahrhundertealte Dorfkirchen verkünden schon aus der Ferne die Lage schmucker
kleiner Ortschaften.
Der Naturpark Schlaubetal liegt in Ostbrandenburg und ist 227 km² groß. Er endet im Norden in Müllrose
und liegt westlich von Eisenhüttenstadt und Guben. Die Landschaft entstand im Wesentlichen vor 90.000 Jahren
im Brandenburgischen Stadium der Weichsel-Eiszeit. Diese schuf die Schmelzwassersysteme der Schlaube, Dorche,
Oelse und Demnitz. Die Reicherskreutzer Heide liegt ebenfalls im Naturpark. Der eindrucksvollste Teil des Naturparks befindet
sich entlang der Schlaube. Diese entspringt in den Wirchenwiesen, durchfließt den Wirchensee, windet sich durch
bis zu 30 m tiefe Täler, die sich mehrfach zu zauberhaften Seen ausweiten und mündet im großen Müllroser See.
Entlang des Flusslaufes gibt es einige Mühlen, die heute teilweise restauriert sind.
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Für Naturliebhaber stellt dieser Park ein sehr schönes Reservat dar. Denn
über 1.000 Pflanzenarten sind bis heute im Naturpark nachgewiesen, darunter derzeit noch
13 Orchideenarten und bedeutende Farne wie Rippen- und Königsfarn. Fast 200 Vogelarten wurden
festgestellt. Neben Fischotter und mehreren Fledermausarten, leben See- und Fischadler, Uhu und
Eisvogel, Schwarzstorch und Schreiadler, Sumpfschildkröte und Bachforelle im Naturpark.
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Zeugnis der Kulturgeschichte sind die seit dem 15. Jahrhundert entstandenen
Mühlen des Schlaube-, des Öse- und des Dorchetals, die heute z.T. denkmalgeschützte und
touristische Anziehungspunkte sind.Die geschichtliche Entwicklung des Gebietes ist eng an
das 1268 gegründete Kloster Neuzelle gebunden. Das Stift mit der Barockkirche ist heute
eines der bekanntesten kulturellen Erbe in Brandenburg.

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