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Der Schwielochsee
Die Entstehung des Schwielochsees am Rande der Nieder-Lausitz
Über die Entstehung dieses Sees sind (wo man heute sehr gut angeln
kann) uns verhältnismäßig viele Sagen überliefert worden. Doch nur eine entspricht den
Tatsachen. Der See entstand als von dem Fiskus zu Beeskow
die Mühlen und der Damm gebaut wurde. Das geschah etwa in der Mitte oder zweiten Hälfte
des 15. Jahrhunderts. An Stelle des Sees befand sich damals ein Bruch (morastiger Grund),
der von Erlen, Weiden und anderen Sumpfpflanzen bewachsen war das hauptsächlich der Schweineweide diente.
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Der Name Schwieloch findet darin auch seinen Ursprung. Schon in einer mittelalterlichen
Urkunde vom Jahre 1302 wird der Schwielochsee unter dem Namen "Zwilow" erwähnt.
Im Erbregister wird er als "der Schwillen, so am Dorfe Glowe lieget, bezeichnet.
Im Jahre 1565 nannte man ihn "Sehe Schrillich". Später hieß er Swinlug,
Schwieluch oder auch Schwielung. Berghaus sagt über ihn: Der Name ist offenbar eine
Verstümmelung des aus zwei slawischen Wörtern zusammengesetzten Ausdrucks Swinlug,
der Schweinesumpf bedeutet. Denn Swin ist, wie im Niederdeutschen, so auch in den
slawischen Mundarten "Schwein" und Lug, Luch, Luh oder Lav ein niedriger, wasserreicher
Wiesengrund oder Waldsumpf. |
Der Schwielochsee zählt zu den schönsten Wassersport- Revieren
der Lausitz und hat bisher vielen
Generationen herrliche Segelerlebnisse ermöglicht. Es finden hier auf dem See auch regel
mäßig eine Regatta statt. Die Spree berührt den See an seiner Nordspitze, nachdem sie den
Spreewald verlassen hat und Richtung Berlin
weiter fliesst. Angler wissen Aal, Barsch, Blei, Karpfen, Hecht und Zander aus dem See zu schätzen und
meistens auch zu angeln???
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Er liegt in der Nähe der B87, zwischen Lübben und Beeskow, im Norden der
Niederlausitz. Mit 11,7 km² Fläche
gehört er zu den grössten Seen der märkischen Seenkette eiszeitlichen Ursprungs. In Nord-
Südrichtung beträgt seine Länge 10,5 km und seine grösste Breite in Ost-Westrichtung
zwischen Zaue und Speichrow 2,4 km.
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Zwischen Goyatz und Jessern besitzt der See eine Einengung, den sogenannten Hals.
Der Volksmund spricht somit vom Großen und vom Kleinen Schwielochsee. Wenige Stellen
sind ca. 9 Meter tief. Die Durchschnittstiefe liegt aber nur zwischen 1 und 4 Metern.
Vom Schwielochsee aus ist die ganze Welt auf dem Wasserweg erreichbar. Über die Spree geht
es durch den Oder-Spree-Kanal in die Oder und dann fährt man bis zum Oderhaff mit Zufahrt
zur Ostsee. |

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